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Doris-Janssen-Reschke-Preis 2022

Foto: Recker-Preuin

Gewinner strahlen mit der Sonne um die Wette
Mehr Leben und mehr Lachen – dafür steht die DiakonieStiftung im Osnabrücker Land, meinte Kuratoriumsmitglied Doris Schmidtke. Dieses Satz wurde sogleich Programm bei der 2. Verleihung des Doris-Janssen-Reschke Diakoniepreises der Stiftung. Viele Gäste versammelten sich dazu in und um die Kirche in Hilter und vor allem die Gewinner der Preise strahlten mit der Sonne um die Wette. Gefeiert wurden gleichermaßen alle Ideen für mehr nachhaltig wirkende Nächstenliebe. Davon hatte es bei den Bewerbungen zum Doris-Janssen-Reschke Diakoniepreis reichlich gegeben. Die Aufgabe der Jury, die besten zu ermitteln, war schwer.
Die Initiative „Adventmusik im Bollerwagen der St. Mauritius Gemeinde in Dissen“ erhielt den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 2.000 Euro. Drei Initiatorinnen schafften es, 44 Ehrenamtliche zu bewegen und mit ihnen einen geschmückten und reich bestückten Bollerwagen mit Musik zu den Menschen zu ziehen. Gerade für einsame, kranke und ältere Menschen ein willkommener Besuch. Der zweite Preis ist so gut, dass er zweimal vergeben wurde: 
Die Wittlager Mahlzeit ist eine Initiative von fünf Kirchengemeinden in Bad Essen und dem DRK. 60 Ehrenamtliche bewirten ca. 140 Besucher einmal in der Woche mit einer leckeren, kostenlosen Mahlzeit, als „Beilage“ gibt es Musik, Gespräche und Gemeinschaft. 

Die Martini-Begegnungsstätte der Martini Gemeinde in Melle-Buer öffnet mehrmals in der Woche zu Kaffee, Kuchen und Klönen. Zehn Ehrenamtliche „verschaffen ihren Gästen eine schöne Zeit, Jede und Jeder ist willkommen.“ 
Die zweiten Preise erhalten jeweils 500 Euro.

Das Projekt „Tierisch inklusive e Begegnung“ der Inklusionsstelle im Kirchenkreis Melle- Georgsmarienhütteund der Evangelischen Jugend Dissen führt Menschen zusammen - mit und ohne Behinderung, älter und jünger, allein oder gemeinsam. Gewinnbringende  Erfahrungen entstehen dabei auch im Umgang mit Tieren. Tierrallye, Lama- und Eseltrekking und vieles mehr stehen auf dem Programm. Der Sonderpreis erhält ebenfalls 500 Euro ausdem Doris-Janssen-Reschke Fonds. „Hallo ihr Alle“ grüßte Laudatorin Maren Jerzakowski und diese „Alle“ – die große Diakonie Familie nämlich - trafen sich nach der feierlichen Preisvergabe auf dem Kirchplatz bei Bratwurst, Getränken und vielen Begegnungen.  Nächstenliebe, Teilhabe und diakonische Ideen, die in die 
Zukunft führen, einte die große Gemeinschaft. Und so wie es aussieht, wird diese tolle Gemeinschaft der Spender:innen und Stifter:innen für die Diakoniestiftung Osnabrücker Land immer größer. Weiteren Preisvergaben
für diakonische Projekte steht nichts im Wege.   

Der Doris-Janssen-Reschke-Preis erinnert an die erste Landessuperintendentin im Sprengel Osnabrück, die diakonisches Handeln in den Vordergrund stellte. „Eine christliche Gemeinde ohne diakonisches Bemühen verfehlt ihre Daseinsberechtigung,“ sagte die 2008 
verstorbene Theologin.
Die Preisgelder werden den Erträgen des Doris-Janssen-Reschke-Fonds entnommen. Spenden an die DiakonieStiftung Osnabrücker Land werden für Menschen in aktuellen Notlagen verwendet.  

Sanierung der Martinikirche

Sanierung der Kirchhofsburg

Seit vielen Jahren bemüht sich der Kirchenvorstand der Martini-Gemeinde um die Erneuerung der Fenster unserer Kirche. Es gab sehr viele Gespräche zwischen der Landeskirche (Hauptgeldgeber), dem Amt für Bau- und Kunstpflege Osnabrück und dem heimischen Kirchenvorstand. Vor etwa einem Jahr wurde es konkreter. Es gab für uns die ersten Pläne für die Umsetzung. Die entsprechenden Ämter hatten sich dazu entschlossen, nicht nur die Fenster, sondern auch die Außenfassade  zu sanieren, um Synergien insbesondere beim Gerüstbau zu nutzen. Es hatte sich nach umfänglichen Prüfungen herausgestellt, dass der Kalksandstein der Außenfassade vor allem  im oberen Bereich der Kirche aufgrund der Umwelteinflüsse der letzten Jahrzehnte sehr gelitten hat. Die sicher richtige Zusammenfassung der Baumaßnahmen für unsere Kirche, hat natürlich Auswirkungen auf  unser tägliches Leben in unserer Kirchhofsburg:

Die erforderlichen Sicherheitsabsperrungen und der Bauverkehr haben Einfluss auf die Anlieger, die Kirchenbesucher und auch auf die Verkehrsteilnehmer. Möglicherweise auf den Wochen-, den Kunsthandwerker- und Nikolausmarkt... Der aktuelle Plan sieht für dieses Jahr die Sanierung der Süd- und Ostseite vor und im nächsten Jahr (2023) die Nord- und Westseite (Turm). Auch innerhalb der Kirche gibt es Einschränkungen: die jeweiligen Längsseiten werden wechselweise komplett abgehängt/-gedichtet. Für den Eingang der Nordseite wird ein provisorischer, barrierefreier Eingang für die Bauzeit erstellt. Auch unsere Orgel erhält einen besonderen Schutz. Aber, wenn es so läuft wie geplant, können wir uns auf eine runderneuerte Martini-Kirche spätestens 2024 freuen!

Wie heißt es doch: "Es muss erst schlimmer werden, bevor es besser wird"...

Im Namen des Kirchenvorstandes

Arend Holzgräfe

Aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie

Regelung für Gottesdienste in der St. Martini-Kirche Buer (Stand 03.03.2022):

  1. Gottesdienst mit 0G (wie bisher).
  2.  Abstandsgebot: 1,5 Meter sollen, wenn möglich, eingehalten werden. Diese Regelung gilt auch über den 4. März 2022 hinaus, obwohl an diesem Datum generell die Abstandspflicht bei Veranstaltungen entfällt.
  3. Gruppenplätze: Wer am Gottesdienst teilnimmt, kann selber entscheiden, mit wem und mit wie vielen er ohne Abstand sitzen möchte.
  4. Maskenpflicht: In Innenräumen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske, ab 50 Personen einer FFP-2-Maske. Soweit und solange ein Sitzplatz eingenommen wurde, kann die Maske abgenommen werden.
  5. Gemeindegesang: ist möglich (Gemeindegesang ist nicht durch die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen untersagt). Wegen der geltenden Abstandsregeln, wegen des großen Kirchenraumes der St. Martini-Kirche sowie wegen der derzeitigen nicht sehr hohen Gottesdienstteilnehmerzahlen, gilt: der Gemeindegesang ist ohne Maske ist möglich.
  6. Dokumentation: Die Erfassung der Anwesenden entfällt, sie ist nicht mehr vorgeschrieben. Es wird (wie vorgeschrieben) ein QR-Code zur freiwilligen Anmeldung über die Corona Warn App angeboten.

Kontakte:

Thomas Blankenhagen

Pastor Matthias Hasselblatt
Tel.: 05226-5261
Fax: 05226-5301

Diakonin Claudia Ulrich
Tel.: 05427-921 412
Fax: 05427-6398 (Pfarrbüro)