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Informationen zur Konfirmandenameldung

Konfirmandenanmeldung

Für Mittwoch, 27. Mai, war ein Informationsabend zum neuen Konfirmandenkurs der Kirchengemeinde Buer mit Pastorin Inga Göbert und Pastor Matthias Hasselblatt vorgesehen. Dieser Elternabend, bei dem auch die Anmeldung zum Kurs möglich gewesen wäre, kann nicht stattfinden.

Ende Mai wird von der Kirchengemeinde Buer ein Brief verschickt an diejenigen Familien der Kirchengemeinde Buer, deren Kinder ungefähr in dem für den neuen Konfirmandenkurs in Frage kommenden Alter sind. Diesem Brief liegen Informationen zu den Konfirmandentreffen sowie ein Anmeldeformular bei. Wer keinen Brief erhalten hat, aber dennoch ein Kind zum Konfirmandenkurs anmelden möchte, melde sich bitte im Kirchenbüro (Tel.: 05427-383, E-Mail: KG.Buer@evlka.de). Die Unterlagen werden zugestellt.

 

Gottesdienst "zeitgleich"

Kirchesein zu Zeiten von Corona

Zurzeit schränkt das Corona-Virus den Alltag der Menschen stark ein und Vieles ist anders als man es kennt. Dennoch möchten wir Sie herzlich dazu einladen, mit uns gemeinsam Gottesdienst zu feiern - den Gottesdienst "zeitgleich". Gemeinsam, aber nicht an einem Ort, sondern bei Ihnen zu Hause.

"Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!" - 2. Korinther 13,13

Hier erfahren Sie mehr zum Gottesdienst "zeitgleich"

Ostergruß des Landesbischofs

Das Heil ist nicht aus der Welt! Zum Osterfest 2020

Liebe Gemeindeglieder in den Kirchengemeinden der hannoverschen Landeskirche,

es gibt nicht viele Gelegenheiten, zu denen wir uns Weinen in der Öffentlichkeit erlauben. Doch in den zurückliegenden Wochen der Angst und Unsicherheit hat sich etwas verändert. In diesen Wochen habe ich viele Tränen gesehen: Da weint jemand aus Angst, seine berufliche Existenz zu verlieren. Jemand ist in Sorge um die Tochter, die im Ausland lebt, und bei einer Dritten rollt eine Träne hinab, weil sie ihre Eltern im Pflegeheim nicht besuchen kann. Es ist eine traurige Passionszeit.

Wir müssen unsere Tränen nicht verstecken. „Gott, sammle meine Tränen in deinen Krug“, heißt es in einem alten Gebet, im 56. Psalm. Wenn wir schon weinen müssen, wenn wir uns verlassen fühlen, dann dürfen wir Gott bitten: Sammle unsere Tränen und mach sie zu deinen!

In den zurückliegenden Tagen der Karwoche haben wir an die letzten Stunden im Leben von Jesus Christus gedacht. In der Nacht vor seinem Tod betete er, dass Gott ihm Leiden und Sterben ersparen möge. Vergebens. Er wurde gefoltert, verhöhnt und grausam hingerichtet. Mit einem Schrei endete sein Leben. Kurz zuvor sprach er noch zu den Frauen, die an seinem Schmerz Anteil nehmen: „Weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.“ Jesus verlangt nicht von uns, um ihn zu trauern. Die Karwoche ist die Eröffnung der Solidarität mit allen Weinenden und die Einladung, den Schmerz gemeinsam zu tragen über alle Kontaktverbote hinweg.

Fällt Ostern nun aus? So werde ich gefragt. Wie sehnen wir uns mittlerweile nach Gemeinschaft! Nach Gottesdiensten, gerade zu Ostern! Wie sehr vermisse ich in diesen Tagen Bachs Kantaten in einer voll besetzten Kirche! Wie sehr fehlt das gemeinsame Abendmahl!

Ostern fällt nie aus. Die Erinnerung an die Auferstehung Jesu Christi ist ein Termin für alle Ewigkeit. Auch wenn Angst und Ungewissheit in diesen Wochen unser Leben bestimmen, ist das Heil nicht aus der Welt. Wir werden Ostern feiern, anders als sonst. Aber miteinander verbunden als Gemeinschaft, die die Auferstehung feiert. „Christ ist erstanden“ werden wir singen, in unseren Familien, vielleicht auch allein, vielstimmig und kräftig oder auch ganz leise. Aber wir werden es singen.

Auferstehung durchdringt unser Leben behutsam mit Hoffnung. Auferstehung lässt uns zurückkehren aus Tränen, Schweigen und Ratlosigkeit. Wir dürfen Hoffnung haben. Hoffnung auf Heil in heillosen Zeiten. Denn der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

Ich wünsche Ihnen gesegnete Ostertage. Bleiben Sie zuversichtlich!

Ihr

Ralf Meister
Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers

Absage von Gottesdiensten, Andachten, Gruppentreffen

Auf Grund der Corona-Pandemie ....

.... hat die ev. luth. Landeskirche Hannovers die Empfehlung ausgesprochen, bis zum 10. Mai 2020 Gottesdienste und Andachten abzusagen. Gurppentreffen und andere Zusammenkünfte finden bis auf Weiteres nicht statt.

Die Mitteilung wurde unter folgendem Link veröffentlicht, und wird nach Bedarf aktualisiert.

Empfehlung der Landeskirche zur Corona-Pandemie

Die Pastoren, Diakonin und der Kirchenvorstand haben entschieden, sich an diese Empfehlung zu halten.

  • Keine Gottesdienste und Andachten bis zum 10.05.2020. Es wird ein gottesdienstliches Angebot für zu Hause geben (wird zur Zeit erarbeitet). Eine kleine Andacht mit Hinweisen zur Liturgie, die nach dem Glockenläuten am Sonntag gemeinsam an den vielen verschiedenen Orten unserer Gemeinde stattfinden kann. Wir werden an dieser Stelle weitere Informationen mitteilen, wenn es fertig gestellt ist.
  • Taufen und Trauungen finden nach Absprache mit den Familien statt oder werden verschoben, selbstverständlich ist die Kirche dazu geöffnet und wenn Menschen dazu kommen, dürfen sie dabei sein.
  • Da auchTrauerfeiern nicht mehr in geschlossenen Räumen stattfinden dürfen, hat ein engagiertes Team um Pn. Göbert beide Friedhöfe in Augenschein genommen und nach schönen Plätzen Ausschau gehalten, wo die Beisetzung beginnen könnte. So unbefriedigend die Situation für die Angehörigen auch ist, wurden, so glauben wir, gute Lösungen gefunden.Wir weisen auch auf die Möglichkeit hin, zu einem späteren Zeitpunkt (z.B. Todestag, Geburtstag) eine Trauerfeier mit Bild und großer Gemeinde machen zu können.
  • Für Seelsorge und kleine überbrückende Andachtsformen stehen Pastorin Göbert und Pastor Hasselblatt selbstverständlich bereit.
  • Außerdem werden keine Gruppen, Treffen, Besprechungen und Sitzungen (auch Kirchenvorstandssitzungen sind betroffen) stattfinden, und die Martini Begegnungsstätte bleib geschlossen.
  • Selbstverständlich stehen Pastorin Inga Göbert, Pastor Matthias Hasselblatt und Diakonin Claudia Ulrich für Seelsorge und Gespräche (vor allem auch telefonisch) zur Verfügung.

Pastorin Göbert:

"Es ist für alle eine ungewohnte und unter Umständen auch beängstigende Situation. Wir hoffen, mit unseren Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Menschen beitragen zu können und wissen uns auch so von Gott begleitet und seiner Gegenwart anvertraut."

 

Kontakte:

Pastorin Inga Göbert
Tel.: 05427-214
Fax: 05427-6398 (Pfarrbüro)

Pastor Matthias Hasselblatt
Tel.: 05226-5261
Fax: 05226-5301

Diakonin Claudia Ulrich
Tel.: 05427-921 412
Fax: 05427-6398 (Pfarrbüro)

Abschied von Regionalbischöfin Dr. Klostermeier

"Das Leben ist die Fülle, nicht die Dauer.“ - Fragen an Birgit Klostermeier

Fünf Jahre war Dr. Birgit Klostermeier Regionalbischöfin des Sprengels Osnabrück. Darüber, was diese Zeit geprägt hat, über Reaktionen zu ihrer Entscheidung und über ein Wunschbild von Kirche in 20 Jahren spricht sie aus Anlass ihres Abschieds aus dem Amt.

Lesen Sie hier das Interview  als *.pdf-Dokument

Artenschutz auf den Friedhöfen

Nutzung der Eiszeitrelikte für den Artenschutz auf dem Neuen Friedhof in Buer

26.09.2019

Die beim Aufbruch des Klepperbrinks für die neue Straße zum Baugebiet „An der blanken Mühle“ zu Tage getretenen eiszeitlichen Findlinge wurden auf dem Neuen Friedhof zur Förderung des Artenschutzes niedergelegt.

Unter Mitwirkung von unserem Friedhofswärter Manfred Baute wird die gestaltete Anlage als Lebensraum für Wildbienen und weitere Insektenarten hergerichtet.

Die Bewahrung der Zeugen der Eiszeit mit dem Artenschutz zu verknüpfen und sie dabei nahezu am Ursprungsort zu belassen, ist nach Darstellung und Mitgestaltung der Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON) und des Heimat- und Verschönerungsverein Buer für unsere Region neuartig und als ein Baustein zur Förderung des Arten – und Naturschutzes anzusehen.

Bild: H. Huntebrinker